Hohenloheaktiv
   
Regionen Aktiv
   
   
   
Inhalt
Natur & Landschaft  
 
Im oberen Bühlertal trennt die Bühler die Schwäbisch-Fränkischen Keuperberge in die Limpurger Berge und Ellwanger Berge. Im mittleren Bühlertal schuf sich die Bühler einen breiten Talraum im weichen Keupergestein, der die bewaldeten und zunehmend durch die Nebenbäche zergliederten Keuperberge mit ihren Sandstein-Hochflächen immer weiter zurückdrängt. Während die ungeschützten Hochlagen mit dem rauheren Klima schon immer überwiegend traditionelle Waldstandorte waren, werden die klimatisch begünstigten flachhügeligen Talhangbereiche und die breite Talaue seit jeher landwirtschaftlich genutzt. Dort finden wir ein buntes Mosaik aus Äckern, Weiden, Wiesen und Streuobst, das von Hecken, Feld- und Auegehölzen untergliedert wird. Bis ins Mittelalter wurde auf so manchen südexponierten Hängen auch Weinbau betrieben, wie bspw. der alte Flurname „Weinberg“ bei Bühlertann noch heute bezeugt. Die Eisenbahnlinie Schwäbisch Hall – Crailsheim markiert den Grenzbereich der Keuperberge zur Haller Ebene. Die fruchtbaren Lössböden bilden die wesentliche Grundlage für die seit jeher erfolgreiche hohenlohische Landwirtschaft. Von den aussichtsreichen Randhöhen aus erscheint die Ebene fast völlig flach. Der Schein trügt, denn die Ebene wird durch zahlreiche kleine Quellbäche in Höhen und Senken zergliedert. In kurzen und steilen Muschelkalk-Klingen streben die Bächlein der Bühler zu, die sich hier gegenüber der Ebene um 150 m eingetieft hat. Die größte Klinge ist die der Schmerach, die von Ilshofen aus die Muschelkalktafel tief zerfurcht, idyllisch auch der Otterbach mit zahlreichen kleinen und großen Wasserfällen. Entlang der engen Taleinschnitte konnte sich eine enorme Tier- und Pflanzenvielfalt mit zahlreichen gefährdeten Arten erhalten. Das Naturschutzgebiet „Unteres Bühlertal“ trägt zum Erhalt dieses Naturreichtums bei.
Inhalt
Inhalt