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Kulinarisches |
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In der Region spielt die Landwirtschaft mit ihren traditionellen
Schwerpunkten Milcherzeugung, Rinder- und Schweinemast
seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Das Rindvieh
wurde beispielsweise im 18. und 19. Jhd. bis nach Paris
getrieben. Ihr Fleisch genoss bei den dortigen Gourmets einen
ausgezeichneten Ruf als „Boeuf de Hohenlohe“. Die Bäuerliche
Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall setzt seit einigen Jahren
auf die altbewährten Rinderrassen sowie das Schwäbisch-
Hällische Landschwein und vermarktet diese unter den alten
Markennamen. Beste Voraussetzungen also für eine qualitativ
hochwertige Küche, die im Hohenlohischen eher fleischbetont
ist. Das typische Festmenü bestand beispielsweise aus Markklößchensuppe,
Siedfleisch mit Meerrettichsoße und Kartoffeln
als Vorspeise, als Hauptgang gab es gemischten Braten mit
Spätzle und Soße und zum Nachtisch wurde eingedünstetes
Obst serviert. Viele Restaurants und Gasthöfe bieten heute
jedoch auch ausgezeichnete vegetarische Gerichte an.
Die Bühlertalgemeinden verfügen über ein breit gefächertes
gastronomisches Angebot. Für jeden Geschmack und Geldbeutel
ist etwas dabei. Man findet die sternegeadelte Spitzengastronomie
ebenso wie den traditionellen Dorfgasthof
mit gutbürgerlicher Küche. In Vesperstuben werden einfache
Gerichte wie Hausmacher Vesperteller oder Krautspätzle zu
günstigen Preisen angeboten. Bei Dorf- oder Straßenfesten
sollte man unbedingt den „Blootz“ probieren, einen leckeren
flachen Blechkuchen aus dem Holzbackofen. Die Köstlichkeiten
des Bühlertals lassen sich auch zuhause genießen. Bei
zahlreichen Direktvermarktern werden Fleisch- und Wurstwaren,
Geflügel und Eier, Käsespezialitäten und Milchprodukte,
Gemüse und Obst, Getreideprodukte, sowie Säfte, Most, Obstbrände
und Honig angeboten.
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