Hohenloheaktiv
   
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Geschichte & Gegenwart  
 
Die Merowinger waren die ersten, die sich im 7. Jhd. aus strategischen Gründen auf der Stöckenburg bei Vellberg niederließen und hier eine fränkische Königsburg errichteten. Nach Wiederentdeckung der Haller Saline im 8. Jhd. besiedelten die Grafen von Rothenburg zunehmend das untere Bühlertal. Die Pfarreien Reinsberg und Tüngental wurden gegründet und der Betrieb von Mühlen führte im gesamten Bühlertal zu wirtschaftlichem Aufschwung. Von Süden her gründeten Mönche des Klosters Ellwangen verschiedene Siedlungen. Ende des 10. Jhd. wurden zum Schutz vor Eindringlingen und überfällen auf den Bergspornen und in den Klingen im unteren Bühlertal zahlreiche Burgen gebaut. Diese wurden allesamt bis ins 15. Jhd. hinein wieder zerstört. Der herrschende Adel residierte seinerzeit in den größeren Städten Hall, Vellberg und Obersontheim. In Vellberg und Obersontheim wurden die Burgen zu den noch heute erhaltenen Schlössern umgebaut. Die Reichsstadt Hall hatte das Privileg, ihr Herrschaftsgebiet mit Wällen und Gräben zu umziehen. Von dieser „Haller Landheg“ ist heute nur noch der Hörlebacher Landturm erhalten. Der heute weitläufig bekannte Name „Hohenlohe“ stammt aus der Stauferzeit im 12. und 13. Jhd. und bezeichnete ein dem Herzogtum Rothenburg zugehöriges Geschlecht. Große territoriale Veränderungen traten 1803 mit der Auflösung geistlicher Herrschaftsgebiete und weltlicher Reichsstände ein. Die Reichsstadt Schwäbisch Hall kam zum Herzogtum Württemberg und wurde Sitz eines Oberamtes. Mit den Gemeindereformen der 30er und 70er Jahre entstanden die heutigen Landkreise Schwäbisch Hall und Ostalb, in welchen sich heute die Bühlertalgemeinden von Braunsbach im Norden bis Abtsgmünd im Süden befinden.
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